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Anonymität im Netz bei der Veröffentlichung von Meinungen und Themen

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Das Internet bietet Raum, auf anonyme Weise seine Informationen und Themen zu publizieren. In Deutschland gilt zwar die Impressumspflicht für Internetseiten – d.h. der Betreiber der Seite ist faktisch dafür verantwortlich, was dort publiziert wird. Allerdings ist es – anders als dies früher in Printmedien (Stichwort Leserbrief) typisch war, vieles unter anonymen Gesichtspunkten.

Die letzten “Skandale” rund um “Fjordman” und Co, die ihre wahre Identität nicht preis geben, haben Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich auf den Plan gerufen, die Thematik “Klarnamenzwang” stärker zu thematisieren. Google+ hat dies in der Anfangszeit von seinen Nutzern ebenfalls gefordert. In wieweit das mittel- bzw. langfristig umgesetzt werden kann, ist derweil unklar. Sinnvoll kann es durchaus sein, speziell, wenn es darum geht, Klarheit und Glaubwürdigkeit zu bestimmten Themen zu ermöglichen. Allerdings muss man sich gleichzeitig klar machen, dass der Zwang die kompletten Daten im Impressum anzugeben durchaus auch ihre Probleme mit sich bringt bzw. in sich birgt.